SEO & Website-Analysen

SEO DIY #2 – Ranking-Faktoren für deine Webseite als Ganzes

Du willst natürlich deine Webseite auf Vordermann bringen. Das Maximum aus der Suchmaschinenoptimierung rausholen.

Dazu kommen wir in einer Minute.

Stell’ dir deine Webseite gerade mal als Murmel vor – oder irgendetwas anderes kugelartiges.

Dieses Gebilde, diese wunderschöne Murmel, repräsentiert deine Webseite als Ganzes. Es ist die Hülle, das Aussehen, wie deine Zielgruppe dich und dein Unternehmen von außen wahrnimmt.
Das bedeutet Suchmaschinen und Nutzer sehen deine Hülle und bewerten, ob Sie sich für dich entscheiden.

Suchmaschinen entscheiden, ob sie deine Murmel in den Suchergebnissen anzeigen und Nutzer entscheiden, ob sie deine Seite aufrufen. Ganz schön oberflächlich, aber so ist das Leben! Spaß~

Natürlich willst du jetzt eine einzigartige, auffallende Hülle, die heraussticht, aber es geht tatsächlich nicht ausschließlich um das Äußere, nicht nur um das Design deiner Webseite.

Darauf solltest du wirklich Wert legen: 

Diese Hüllenanalogie berücksichtigt nämlich auch deine inneren Werte. Sowas wie

  • „Glaubwürdigkeit deiner Seite“,
  • der erste Eindruck,
  • eine gute Seitenarchitektur,
  • Erreichbarkeit und Sicherheit und
  • wer du wirklich bist. 👻 vs. 👽 vs. 🤖

In diesem Artikel möchte ich dir aufzeigen, wie du deine Webseite als Ganzes optimierst.

Das hier sind die Inhalte:

Inhaltsverzeichnis

 

Zu Kapitel 1

Erhöhe die Glaubwürdigkeit deiner Webseite.

 
 

Zu Kapitel 2

Was macht eine gute Seitenarchitektur aus?

 

Zu Kapitel 3

Zeige, wer du bist und wie man dich erreicht.

 

Zu Kapitel 4

Der erste Eindruck in den SERP’s zählt.

 

Zu Kapitel 5

Erreichbarkeit und Sicherheit deiner Webseite.

 

Okay, Schluss mit der Hülle. Nachdem wir im letzten Beitrag auf den Einfluss deiner Domain auf dein Ranking eingegangen sind, schauen wir uns an, was wir deiner Webseite als großes Ganzes bieten können. In diesem Beitrag geht es um „Site Level“ Faktoren und die folgenden Kapitel werden dir dabei helfen, deine Webseite als zielgerichteter zu optimieren.

Übersicht über die Themen der SEO DIY Serie

Oh boy, 200 Ranking-Faktoren. Das ist ein S*load an Arbeit, die in deine Webseite einzuarbeiten. Mit dem ersten Beitrag haben wir gerade mal 10 davon abgehakt! 😱 

Nein, so schlimm wird es nicht. Versprochen. Es ist nicht wenig, aber das hat auch niemand behauptet.

Domain-Faktoren

Was du über deine Domain wissen solltest.

Über Domain Level Factors

Site-Level-Faktoren

Grundlegende Faktoren für deine gesamte Webseite, die du optimieren kannst.

Du befindest dich bereits hier. 🥳

Page-Level-Faktoren

Wie du einzelne Seiten, Beiträge und Inhalte optimieren kannst.

In Arbeit

Backlink-Faktoren

Was musst du bei Links beachten, die auf deine Webseite weiterleiten?

Kommt bald

User Interaction

Wie nutzen andere deine Seite? Wie hilft dir das bei Google und wir kannst du das Nutzererlebnis verbessern?

Kommt bald

Brand Signals

Alle Faktoren, die dich für Google zu einer starken Marke machen.

Kommt bald

On-Site-Webspam-Faktoren

Erkenne Webspam auf deiner Seite und beseitige ihn.

Kommt bald

Off-Site-Webspam-Faktoren

Erkenne Webspam die auf deine Seite zurückführen und beseitige ihn.

Kommt bald

Special Google Algorithm Rules

Zusätzliche Google-Algorithmen, die du auf jeden Fall kennen solltest.

Kommt bald

Kapitel 1


Erhöhe die Glaubwürdigkeit deiner Webseite

Die Glaubwürdigkeit deiner Webseite repräsentiert deine Glaubwürdigkeit.

Jemand der offline also eine Laberbacke ist, wird es nicht leicht haben, das online abzustellen. Auch Google durchschaut Scharlatane.

Aus diesem Grund:

Steigere on- wie offline deine Glaubwürdigkeit mit E-A-T.

Expertise-Authoritiveness-Trustworthiness

Dieses Tool ist eines von vielen, welches Google in seinen Search Quality Evaluator Guidelines (PDF) veröffentlicht hat, um die Qualität von Inhalten auf YMYL-Seiten (Your Money, Your Life) besser zu bewerten.

„Your Money, Your Life“ beschreibt alle Inhalte, die deine Gesundheit und/oder dein Geld betreffen. Von Online-Doktoren über Apotheken bis hin zu veganen Ernährungs-Tipps – in der Your Life Nische. Gleiches gilt auch für „Your Money“: Finanzberater oder Seiten, auf denen Fragen geklärt werden, wie „Sollte ich diese Menge an Geld für eine Ausbildung an dem Institut XY ausgeben?“ werden von Google mit kritischen Blicken betrachtet.

Dabei wird aber auch wieder zwischen „harten und weichen Nischen“ unterschieden. Ein Finanzberater muss einen viel höheren E-A-T-Wert aufbauen, um wirklich, wirklich gut zu ranken. Wohingegen ein Hundebesitzer, der über Tierheilkunde berichtet, weniger (im Vergleich) unter die Lupe genommen wird.

Aber ganz ehrlich. Es ist doch völlig egal, in welcher Branche wir uns bewegen. Wir hoffen immer darauf, Informationen von Experten oder Informationen mit Quellenangaben zu finden. Kurzum: erkundige dich gut zu den Themen, über die du schreibst.

Schauen wir uns an, was die einzelnen Faktoren bedeuten und wie du sie auf deinen Inhalt anwenden kannst.

Expertise

Dein Ziel muss es sein, dich mit deiner Webseite als Experte zu positionieren.  Das bedeutet, dass klar werden muss, dass du Ahnung von dem hast, was du auf deiner Seite präsentierst. Das schaffst du am ehesten, wenn du deine Informationen mit externen Links, also Quellenangaben, belegst. So sieht der Leser, dass du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.

Nicht nur das. Wenn du ein Pro-Skateboarder bist, dann beweise es mit Bildern und Videos, nicht nur mit der Aussage „ich bin Pro-Skateboarder“.

Das Internet ist ein endloses, für jeden zugängliches Lexikon und auf Seite 42 finden Leser, ob du weißt wovon du redest.

Neben Quellenangaben steigern positive Kundenrezensionen, Referenzen und Google- und Facebook-Bewertungen deine Glaubwürdigkeit. Wir machen unsere Entscheidung, für ein Produkt, stark davon abhängig, was andere davon halten. Das gleiche gilt auch für Personen, Unternehmen und Dienstleistungen.

Du kannst dich selbst prüfen. Überleg mal, wie viel Einfluss Bewertungen auf deine eigene Meinungsbildung besitzen. Bitte deine Kunden doch um eine Google- oder Facebook-Bewertung oder eine Aussage, die du auf deiner Webseite, ggf. zusätzlich zur Fallstudie, veröffentlichst. Das funktioniert nach einem abgeschlossenen Projekt genauso gut, wie nach Erreichen eines großen Meilensteins während der Zusammenarbeit.

Authoritiveness

Leser sollen erfahren, wer der Autor ist.

Eine „Über mich“-Seite ist wichtig. Darauf gehe ich weiter unten auch nochmal ein.

Ich habe gerade über Quellenangaben gesprochen. Sei die Quelle. Und wenn du zitiert wirst, stelle beim Autor sicher, dass deine „Über mich“-Seite referenziert wird. So werden Leser und Google direkt auf deine Autorität gelenkt.

Natürlich sollst du nicht ohne Sinn und Verstand mit Wissen auf deiner Seite um dich werfen – und vor allem nicht einfach Inhalte von anderen Seiten kopieren. Das ist einfach nur Täuschung, generiert Duplicate Content und wenn deine Seitenautorität noch niedrig ist, wird sie dadurch auch nicht ansteigen.

Veröffentliche neuen und interessanten Content. Content, den deine Zielgruppe möglichst noch nicht kennt und der ihr weiterhilft – in welchem Sinn auch immer das für deine Zielgruppe zutrifft. Das bedeutet nicht, dass du nur noch Inhalte posten darfst, über die noch nie ein Mensch berichtet hat. Für jedes Thema gibt es viele Quellen.

Die Autorität deiner Seite wird durch die Relevanz deiner Inhalte für ein bestimmtes Thema bewertet.
Nehmen wir diese SEO DIY Serie als Beispiel: Diese Art von Beitragsserien gibt es bereits und auch Texte zu den einzelnen Ranking-Faktoren gibt es zu Hauf. Warum mache ich mir dann also die Mühe dieses Thema ein weiteres Mal zu beleuchten?

  • Ich möchte mein Wissen und meine eigenen Erfahrungen weitergeben
  • Es gibt auch nicht nur einen Lehrer pro Themenfeld
  • Für einige Leser ist mein Schreibstil oder die Aufbereitung meines Inhalts vielleicht angenehmer, als von anderen
  • Niemand bezieht seine Informationen aus nur einer Quelle. Wir wollen vergleichen. Egal ob Produkt, Dienstleistung oder Wahrheitsgehalt eines Artikels

Wir sollten uns also nicht davor scheuen, über ein Thema zu berichten, nur weil darüber schon geschrieben wurde und wer weiß, vielleicht hast du ja auch neue, interessante Ideen für das Thema. Dann solltest du dich erst recht nicht zurückhalten!

Wir können natürlich nicht jeden Menschen begeistern, aber das sollte auch nicht unser Ziel sein. Man erstellt Content für seine eigene Zielgruppe. Die Menschen deine Inhalte zu schätzen wissen.

Trustworthiness

Wie schafft man nun Vertrauen mit einer Webseite? Dieser Faktor hat eine immense Bedeutung für dein Ranking. Es gibt sogar ein Google Patent mit dem Titel „Search result ranking based on trust“.

Dein TrustRank (oder Domain Trust) setzt sich aus vielen Punkten zusammen. Sogar dein Domain-Alter aus dem ersten Beitrag dieser Reihe spielt mit rein, wenn auch nur zu einem kleinen Teil. Vor allem aber geht es darum, dass Suchmaschinen und Nutzer ein positives Bild von dir bekommen.

Hier sind ein paar offensichtliche Dont’s:

  • Kein Spam durch Ads, Popups, etc.,
  • Keine unethischen Inhalte oder ähnliches,
  • keine dünne Seite mit vielen Affiliate-Links.

Google freut sich darüber diese Webseiten abzustrafen. True Story. Mit gesundem Menschenverstand und etwas Empathie sollte jeder für sich feststellen können, wann eine Grenze der Penetration überschritten wurde. Worauf du im Gegenzug Wert legen solltest authentisch die Probleme deiner Zielgruppe zu lösen.

Biete Lösungen für die Probleme deiner Zielgruppe an

Wir leben in einer Zeit, in der Nutzer immer weniger auf Popus und Ads klicken, die vielleicht auch nicht mal etwas mit dem Thema zu tun haben. Warum also trotzdem noch damit hantieren? Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal versehentlich oder beabsichtigt auf Werbung im Browser geklickt habe. Mich nervt’s nur noch.

Baue deinen Inhalt lieber auf den Bedürfnissen und Problemen deiner Zielgruppe auf (ich kann es nicht oft genug sagen). Welche wertvolle Information kannst du deinem Stamm bieten? In Seth Godin’s Buch „This is Marketing“ definiert er den Begriff „Marketing“ folgendendermaßen: „Marketing is the generous act of helping someone solve a problem. Their problem.“ (Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen). Es geht also nicht mehr darum, das eigene Produkt zu vermarkten, sondern sich selbst. Das geht am besten, indem du anderen hilfst, weil du helfen willst.

Du bist Schuster und Leute kommen zu dir, weil ihre Schuhe an den Fersen jedes Mal nach zwei Monaten kaputt sind? Biete diesem Kunden nicht einfach ein neues Paar Schuhe an, sondern Schuhe, die an den Fersen verstärkt sind. Du weißt, was ich meine?

Durch diesen Ansatz strahlst du Authentizität und Glaubwürdigkeit aus.

Video-Marketing ist der neue Trend

Ein guter Ansatz deine Zielgruppe heutzutage zu erreichen sind Videos. Zumindest aus SEO-Ranking-Sicht. Dass YouTube-Videos in den SERP’s bevorzugt werden, liegt aber vielleicht auch daran, dass YouTube zu Google gehört. Wenn du Inhalte bieten kannst, die der Menschheit helfen oder sie unterhalten, dann mach doch ein Video dazu. Ich selbst drücke mich noch davor, weiß aber, dass der Tag kommen wird, an dem ich mein erstes YouTube-Video drehen werde. Uiuiui. Bis dahin muss der Blog ausreichen. Aber vielleicht hast du ja mehr Mut und auch Spaß daran, dich vor der Kamera zu präsentieren, als ich.

Halte dich und deine Inhalte auf dem neusten Stand

Hier ein indirekter Faktor, der zum Selbstläufer wird, wenn du deine Zielgruppe halten willst: Site Updates. Google verneint die Aussage, dass das regelmäßige oder terminierte Veröffentlichen von neuen Beiträgen bzw. Inhalten im Allgemeinen keinen Ausschlag auf das Ranking hat. Eine Webseite ist keine Maschine, die einfach nur Content produzieren soll. Trotzdem muss dein Content aktuell sein. Nutzer suchen eher nach Informationen, die nur wenige Monate alt sind. Sofern du kein Historiker bist.

Kapitel 2


Wie erstellst du eine gute Seitenarchitektur?

Oh ja, jetzt kommen wir zu den Stöckchen und Hölzchen: die Architektur deiner Seite. Die Seitenarchitektur ist eines meiner Lieblingsthemen. Hier kommen die Phrasen „schnelllebige Zeit“, „kurze Aufmerksamkeitsspanne“ und „Intuitivität“ auf. Nicht nur ist es etwas, dass dem Google Bot beim Durchsuchen deiner Seite gefällt, sondern auch dem User. Fragen, die du dir im Hinblick auf die Architektur deiner eigenen Seite stellen kannst:

  • Wie intuitiv schätzt du deine Seite ein?
  • Wie leicht zugänglich bietest du deinen Nutzern Informationen an?
  • Finden sie schnell und einfach, was sie suchen?

Mit Google Analytics zum Beispiel kannst du einsehen, welche Wege deine Nutzer ab dem Start ihres Besuchs klicken und auf welchen Seiten sie ihren Besuch abbrechen. So kannst du schonmal bewerten, welche deiner Unterseiten oft zu einem Sitzungsabbruch führen. Danach kannst du diese auf das Nutzererlebnis prüfen und ggf. optimieren, aber dazu kommen wir an anderer Stelle.

Es geht um gute interne Verlinkung und Kategorisierung. „Gut“ bedeutet dabei logisch und intuitiv. Stelle dir die folgende Fragen für jeglichen Inhalt:

  • „Würde meine Zielgruppe dieses Thema in dieser Kategorie erwarten und suchen?“in welcher Kategorie suchen und erwarten?“
  • „Ist die Benennung der Kategorie so gewählt, dass meine Zielgruppe weiß, welche Inhalte ich hier anbiete?“

Wir haben zum Beispiel aus dem Fehler gelernt, Webseiten im Bereich „Medien“ anzubieten. Es ist ein Medium, aber wir hatten gleichzeitig eine Kategorie „Web“ auf demselben Level. Unsere Kunden haben im Feedback-Gespräch gesagt, dass sie Webseiten natürlich mehr mit „Web“ verbinden und demnach gar nicht erst bei Medien geschaut hatten.

Biete Suchmaschinen eine Sitemap an

Suchmaschinen hilft es, wenn du ihnen eine Sitemap anbietest. Sitemaps sind Dokumente, die deine Seite vollständig und hierarchisch strukturiert darstellen. Früher waren das „einfach“ Inhaltsverzeichnisse. Heute ist es im Falle WordPress’ eine Datei, die von den Crawlern der Suchmaschinen genutzt wird, um deine Inhalte besser in den Suchergebnissen zu kategorisieren und platzieren.

Die Hänsel und Gretel Navigation: Breadcrumbs

Breadcrumbs sind deiner Seitenarchitektur ebenfalls dienlich. Breadcrumbs oder eine Breadcrumb-Navigationen zeigen dem Nutzer seine aktuelle Position an und die einzelnen Zwischenschritte. Diese zusätzliche Navigationsart sieht man zum Beispiel häufig in Foren. Es hilft der Google-Suche auch dabei deine Inhalte und Informationen besser zu in den Suchergebnissen zu kategorisieren. Das bedeutet nicht, dass Breadcrumbs immer sinnvoll oder nötig sind. Am Anfang dieser SEO DIY Serie habe ich erwähnt, dass man nicht auf alle Faktoren eingehen kann und auch nicht muss. Am Ende geht es immer noch darum, eine für den Nutzer optimierte Seite zu erstellen, nicht für die Suchmaschine.

Super wichtig: Bounce Rate und mobile Nutzbarkeit

Die Architektur deiner Seite mündet am Ende also in der „Seitennutzbarkeit“. Wie gut können Nutzer auf der Seite navigieren? Finden Sie leicht und schnell alle Informationen, die sie suchen und benötigen? Wenn Nutzer merken, dass die Seite, auf der sie gerade erst gelandet sind, unübersichtlich ist und schwer zu bedienen, bouncen sie direkt wieder zurück zu Google. Diese Bounce Rate ist ein Faktor, der sich stark auf dein Ranking auswirkt. Niemand möchte eine Seite in seinen Suchergebnissen sehen, von der Leute schnellstmöglich wieder wegwollen!

Dazu gehört heute einfach auch die mobile Nutzbarkeit. Immer mehr Menschen besuchen Seiten auf mobilen Endgeräten und dieser Trend wird so schnell nicht nachlassen. Aus diesem Grund werden Webseiten auch „Mobile First“ erstellt. Das bedeutet, dass in der Konzeptionsphase schon damit begonnen wird, zu überlegen, wie sich die Seite mobil verhalten soll. Daran anknüpfend wird die Seite auch mit „mobile First“ im Hinterkopf entwickelt, aber das ist nicht dein Problem – außer natürlich, dass du darauf achten solltest, dass deine Seite so entwickelt und optimiert wird. 

Kapitel 3


Zeige wer du bist, was du kannst und vor allem wie man dich erreichen kann.

Es gibt ein Google-Dokument, vielleicht hast du davon schon einmal gehört, das nennt sich „Quality Rater Guidelines“ und besagt unter anderem, dass eine Webseite eine angemessene Menge an Kontaktinformationen aufweisen sollte. Diese heben auch gleichzeitig deinen „E-A-T-Wert“.
Was bedeutet nun aber „angemessene Menge“? Grundlegend umfasst es schon mal alle Daten, die du sowieso in dein obligatorisches Impressum und deine Datenschutzerklärung eintragen musst:

  • Vollständiger Name
  • Adresse des Unternehmenssitzes
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer unter der du zu erreichen bist

Diese Informationen nur im Impressum anzubieten, ist jedoch etwas mau. Viele Nutzer suchen diese Angaben auf einer Kontakt- oder Team-Seite. Erst dann schauen sie ins Impressum, aber oftmals mit einem Gefühl von Enttäuschung, dass ihnen nicht mehr geboten wurde – oder ist für dich eventuell das Impressum der erste Anlaufpunkt? Wir wissen gerne, mit wem wir es zu tun haben. Auch kleine Gimmicks wie Hobbies, Sprüche oder Lieblingsessen der eigenen Speisekarte (sollte man in einem Restaurant arbeiten) können interessant sein und der Beziehung mit deinen Seitenbesuchern helfen.

Vergiss auch nicht, deine Besucher (nett) aufzufordern, dich zu kontaktieren. Natürlich immer im Kontext. „Hat dir dieses Video gefallen, dann hinterlasse einen Kommentar.“, „War ein Punkt in meinem Artikel unklar, schreibe mir eine Mail an …“, etc.

Hier eine kleine Übersicht über beliebte Stellen an denen Kontaktmöglichkeiten präsentiert werden:

  • Impressum und Datenschutz (obligatorische Seiten)
  • Kontaktseite
  • Team- oder „Über mich“-Seite
  • Topbar (noch über der Navigation)
  • Footer (Fußzeile am Ende der Seite)
  • Extra Call-to-Action-Buttons, Formulare, Chat, etc.

Diese haben mittlerweile auch einen gewissen Erfahrungswert eingenommen. Nutzer erwarten also schon unter Umständen, dass sie an den genannten Stellen Kontakt mit dir aufnehmen können.

Zusatz: Erinnerst du dich an die WhoIs-Informationen aus dem letzten Beitrag (Link)? Ja, die sollte natürlich mit den Informationen auf deiner Seite übereinstimmen.

Kapitel 4


Der erste Eindruck in den SERP’s zählt.

Kennst du den Begriff „Meta-Beschreibung“?

Das sind diese kleinen Textauszüge unterhalb eines jeden Suchergebnisses. Diese kannst du für jede deiner Unterseiten individuell setzen. Das ist zum einen wichtig, um Suchenden einen sinnvollen Ausblick zu geben, was ihn auf der Seite erwartet. Es ist auch wichtig für die Google-Suche an sich, da du hier deine Keywords super verbauen kannst.
Aber auf Webseiten-Level ist es vor allem wichtig, weil du dadurch keinen „Duplicate Content“ erzeugst. Mit doppelten Meta-Beschreibungen reduzierst du die Sichtbarkeit deiner Seite, weil Google sich nicht entscheiden kann, ob er Seite A oder Seite B in seinen Suchergebnissen anzeigen soll, da beide dieselbe Beschreibung besitzen, also angeblich denselben Inhalt anbieten. Bekanntlich freut sich dann der Dritte, wenn zwei sich streiten und dieser Dritte ist definitiv keine deiner Seiten!

Kapitel 5


Die Erreichbarkeit und Sicherheit deiner Webseite.

Erreichbarkeit

Deine Seite sollte nicht zu oft und zu lange nicht erreichbar sein. Dabei meine ich nicht, aufgrund von Updates, die oft nur wenige Minuten dauern, sondern tagewesie Ausfälle. In extremen Fällen kann dies zu einer Deindexierung führen, also Entfernung der Seite aus Google – wobei das wirklich lange dauert.

Server Location

Etwas, dass ich so auch nicht wusste: der Standort des Servers, auf dem deine Webseite gehostet wird, hat einen Einfluss auf dein Ranking. Dies ist vor allem für geo-spezifische Suchanfragen interssant. Das bedeutet, wenn du einen Anbieter auswählst, der seinen Hauptsitz nicht in Deutschland hat, solltest du vorher prüfen, ob dieser zumindest Server in Deutschland stationiert hat. Bei den meisten großen Hosting-Anbietern ist dies aber gegeben.

SSL-Zertifikate

Die Sicherheit deiner Seite ist natürlich auch wichtig. Spätestens seit Mai 2018 muss jede Seite ein SSL-Zertifikat besitzen, um gewährleisten zu können, dass persönliche Informationen wie Passwörter oder andere Formulardaten, Warenkörbe usw. verschlüsselt weitergegeben und verarbeitet werden.

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